Agiles Testen
Das Schlagwort Agile durchzieht den Alltag in Entwicklungsetagen. Auch konventionell arbeitende Firmen sind in der Versuchung, die bestehenden Entwicklungsprozesse über den agilen Ansatz zu verbessern. Überall scheint Agile untrennbar mit Optimierung verbunden zu sein. Doch was bedeutet „Agile“ eigentlich genau?
Im Endeffekt wird Agile oft als Projektmanagementmethode beworben. Das ist auch verständlich, denn die Beratungsindustrie lebt davon, Ideen in verkaufbare und greifbare Produkte zu verpacken. So gibt es verschiedenste Varianten von Agile mit unterschiedlichen Namen die eine Fülle an Werkzeugsets, Methoden und Vorgehen beinhalten. Und wer diese brav umsetzt, der wird den Nutzen erfahren: Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung der Entwicklung von effektiv nützlichen Ergebnissen und die Maximierung des Kundennutzens.
Unserer Ansicht nach ist Agilität aber viel mehr als das. Es ist eine Kultur und eine Haltung, die ein Team selbstorganisierend, mutig und transparent ihre Ziele verfolgen lässt. Und dadurch stellen sich tiefgreifende Veränderungen ein: Mehr Selbstwirksamkeit der Mitarbeiter, mehr Engagement, größere Zufriedenheit und mehr Flow bei der Umsetzung der Aufgaben.
Autoren: Richard Seidl, Stephan Weissleder
Verlag: SIGS DATACOM
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Inhaltsverzeichnis
Das Agile Manifest Die 12 Prinzipien Agiler Softwareentwicklung Testen im agilen Kontext
Vergleich mit anderen Projektansätzen Testmanagement Teststrategie Die Testpyramide Die Testquadranten Risikogetriebener Test Testschätzung Testmethoden Exploratives Testen Session-basiertes Testen ATDD Verhaltensgetriebene Entwicklung (BDD) Teststufen Arbeitsergebnisse Testdokumentation Testfallbeschreibung Testdurchführung Testüberdeckung Test- und Fehlerdokumentation Automatisierung
Fallstrick #1: Beschränkung auf den Test Fallstrick #2: Agilität ist Veränderung und Veränderung braucht Zeit Fallstrick #3: xyz ist die Lösung So-kanns-klappen-Faktor #1: Freiraum für Selbstverantwortung So-kanns-klappen-Faktor #2: Klassisches Denken aufweichen So-kanns-klappen-Faktor #3: Retrospektiven Ihr persönlicher Weg